"Alle Übergänge sind wichtig"

"Alle Übergänge sind wichtig"

Von: am
Die Teilnehmer der jüngsten Sitzung des Schulbeirats © Hochschule Offenburg

Bevor der Rektor der Hochschule Offenburg, Prof. Dr.  Winfried Lieber, die aktuellen Entwicklungen im Bereich Studienangebote und Studieneinstieg aufzeigte, betonte er: "Ich freue mich, dass wir uns treffen und die Koalitionsvereinbarung mit Leben füllen."

Von den Bildungspartnern nahmen 17 Schulleiter aus der gesamten Ortenau an der Sitzung teil. Redebeiträge hielten Volker Schebesta, Staatsekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Dr. Gerfried Kübler vom Regierungspräsidium Freiburg und Dr. Inan Yesilgül, Arbeitskreisleiter Ortenau "Gymnasium-Wirtschaft-Hochschule". Auch Prorektor Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer und die Prorektorin Prof. Dr. Anne Najderek nahmen teil.

Als ein "gutes Angebot" bezeichnete Rektor Lieber die Aktivitäten der Hochschule für Schüler: von der FIRST-LEGO-League über die beliebte Kinder-Uni, die wegen der großen Nachfrage jeden Monat angeboten werden könnte, bis hin zu startING und vielem mehr. Sorge bereite ihm jedoch - unter anderem bedingt durch G8 und den frühen Studienstart mit teils 17 Jahren - eine mögliche Fehlorientierung der Studienanfänger und in der Folge dann ein Studienabbruch. Damit diese Zahl nicht noch weiter steige, versuche man mit zahlreichen Maßnahmen wie dem MINT-College entgegenzuwirken.

"Berufs- und Studienorientierung durch Kooperation Schule - Hochschule", so lautete das Thema, zu dem Staatssekretär Volker Schebesta MdL berichtete: "Alle Übergänge zwischen Einrichtungen sind wichtig und haben dafür, wie man bei der Sache bleibt, große Bedeutung." Deshalb sei die Berufs- und Studienorientierung in der Schule so wichtig. Er freue sich auf den Austausch mit den anwesenden Schulleitern, der dann auch rege stattfand.

Danach referierte Dr. Gerfried Kübler zum Thema Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium und Dr. Inan Yesilgül zur Ist-Situation in der Ortenau. Auch im Anschluss an diese beiden Vorträge fand ein lebhafter Austausch statt.

Von folgenden Schulen waren die Rektoren der Bildungspartner anwesend: Einstein Gymnasium Kehl, Max-Planck-Gymnasium Lahr, Klosterschulen Offenburg, Friedrich-August-Haselwander Schulen Offenburg, Marta Schanzenbach Gymnasium Gengenbach, Schiller-Gymnasium Offenburg, Grimmelshausen-Gymnasium Offenburg, Berufliche Schulen Achern, Anne-Frank-Gymnasium Rheinau, GSH Schulen Emmendingen, Wirtschaftsgymnasium an den Kaufmännischen Schulen Offenburg, Oken-Gymnasium Offenburg, Gewerbliche Schule Lahr und Gymnasium Ettenheim.

Zurück

vorheriger Artikel
nächster Artikel