Gewinner der vierten Runde des "do it"-Wettbewerbs stehen fest

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Bei Preisverleihung an der Hochschule Offenburg sind neun Projekte von 20 Kindern und Jugendlichen aus acht Schulen und Einrichtungen dabei.

Ein Jugendlicher steht hinter einem Tisch auf dem ein Relais zu sehen ist
© BRO

"do it"-Gewinner Manuel Becherer mit seinem "Computer aus Relais".

Eine Mann überreicht einem Jugendlichen einen Preis
© BRO

Für die Idee gab es auch den Forschungssonderpreis der Hochschule Offenburg aus den Händen von Prof. Dr. Jan Münchenberg, Prorektor für Digitalisierung.

Die vierte Runde des von der Bildungsregion Ortenau (BRO) organisierten Digital-Schulwettbewerbs "do it" war erneut ein großer Erfolg. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 aus der gesamten Ortenau hatten bis zum 31. Juli 2025 eigene Projekte und kreative Lösungsideen entwickelt, um Alltags- oder Schulprobleme mithilfe digitaler Werkzeuge nachhaltig zu bewältigen. Dabei konnten die Teilnehmenden im Schuljahr 2024/25 zwischen einem freien Thema und dem vorgegebenen Schwerpunkt "Nachhaltige Lösungen im digitalen Zeitalter" wählen. Nach Einsendeschluss bewertete eine fachkundige Jury alle eingereichten Beiträge und wählte die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

Die Preisverleihung fand am 17. Oktober 2025 an der Hochschule Offenburg statt. Prof. Dr Jan Münchenberg, Prorektor für Digitalisierung an der Hochschule Offenburg und Mitglied im Vorstand der BRO, sowie Hans-Peter Möschle, ebenfalls Vorstandsmitglied der BRO, begrüßten die Teilnehmenden und würdigten die kreativen und innovativen digitalen Lösungsansätze, die in den neun Teams zu einer Vielzahl aktueller Themen entwickelt wurden. Anschließend überreichten sie den mit 500 Euro dotierten und von der Volksbank eG Offenburg gesponserten ersten Preis an das Projekt "Computer nur aus Relais", das Manuel Becherer mit Unterstützung durch das Schülerforschungszentrum Freiburg umgesetzt hatte. Für seine Idee gab es zudem den Forschungssonderpreis der Hochschule Offenburg, einen eintägigen Besuch im Edu FabLab - Education Fabrication Laboratory inklusive einer persönlichen Demonstration der hochschuleigenen Zuse23, eines Transistorcomputers aus den 1960er-Jahren. Der mit 250 Euro dotierte und von der M&H Group aus Ohlsbach/Berlin gesponserte zweite Preis ging an das Projekt "Hightech 2025", das Arsin Ghaffari und Lukas Riehle mit Unterstützung durch Forscher*innen für die Region/Schülerforschungszentrum Xenoplex verwirklicht hatten. Dafür gab es auch noch einen Sonderpreis der Firma VEGA (Schiltach). Den mit 150 Euro dotierten und von Forscher*innen für die Region/Schülerforschungszentrum Xenoplex gesponserten dritten Preis sicherte sich das Projekt  "NaCO₂ – Eine Stadt mit sauberer Luft" von Marlon Brohammer und Philipp Bronche vom Gerwig-Gymnasium Hausach. Die beiden erhielten ebenfalls einen Sonderpreis der Firma VEGA (Schiltach). Die Sonderpreise der Firma WTO (Ohlsbach) gingen an "Kluge Straßenlaternen" des Teams Montezorri – Bela V1, die "Stadt der Zukunft" des Teams SBBZ Gengenbach und "Autonome Taxis der Zukunft" von David Hauß.

Der Digital-Schulwettbewerb "do it"

Die digitale Welt durchdringt heute nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Sie eröffnet enorme Chancen, stellt die Gesellschaft aber auch vor neue Herausforderungen. Um die junge Generation bestmöglich auf diese sich stetig wandelnde Realität vorzubereiten und junge Talente in der Ortenau zu fördern, ihre digitale Kompetenz, Kreativität und Innovationsfreude zu stärken, hat die Bildungsregion Ortenau den Digital-Schulwettbewerb "do it" ins Leben gerufen. Der Name "do it" steht für "digital" und "Ortenau" und symbolisiert eine Initiative, die Schülerinnen und Schülern der Region eine kreative, praxisnahe und faire Plattform bietet, um sich spielerisch und innovativ mit Digitalisierung auseinanderzusetzen. Ein besonderes Merkmal des Wettbewerbs ist seine Offenheit für Vielfalt und Kreativität: Gefragt sind nicht nur klassische Informatik- oder Technikprojekte. Die Bandbreite an Ideen ist bewusst weit gefasst – alle Themen, die sich digital umsetzen lassen, können im Rahmen des "do it"-Wettbewerbs entwickelt und präsentiert werden. Damit fördert der Wettbewerb gleichermaßen technisches Know-how, kreatives Denken und Teamarbeit – zentrale Kompetenzen für die digitale Zukunft.