Studienberatung

Herzlich willkommen bei der Zentralen Studienberatung der Hochschule Offenburg!

Wir sind die Erstanlaufstelle für alle Fragen rund ums Studium. Sie interessieren sich für ein Studium an der Hochschule Offenburg? Oder Sie studieren bereits bei uns?

Wenden Sie sich mit allen allgemeinen Fragen zum Studium oder bei Problemen an uns. Schreiben Sie uns eine E-Mail und/oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin, wir unterstützen Sie gern. 

Lassen Sie sich beraten, wenn

  • Sie sich über das Studienangebot genauer informieren möchten
  • Sie Unterstützung bei der Studienentscheidung benötigen
  • Sie ohne (Fach-)Abitur studieren möchten
  • Sie Fragen zu StuPo oder Studienorganisation haben
  • Probleme im Studium auftreten
  • Sie nicht sicher sind, ob Sie das richtige Studienfach gewählt haben
  • Sie einen sog. Härtefallantrag stellen möchten
  • Sie überlegen, ob es Alternativen zum Studium gibt
  • Sie nicht wissen, an wen Sie sich mit Ihren Fragen/ Schwierigkeiten wenden können
  • ...

Tipps fürs Studium und fürs Lernen

Das Studium bietet Ihnen einige Freiheiten – Sie können in der Regel selbst entscheiden, ob, wann, wie und wo Sie lernen. Dies ist jedoch nicht immer nur von Vorteil, sondern stellt viele Studierende auch vor große Herausforderungen:

Wie soll ich mir den Tag, die Woche, das Semester strukturieren? Wie schaffe ich es, mir meine Zeit einzuteilen und das selbstständige Lernen zu organisieren? Wie kann ich mich selbst motivieren? Welche Lernstrategien sind effektiv?

Hier finden Sie einige Anregungen und Tipps für ein erfolgreiches Studium. Bitte zögern Sie aber nicht, sich bei Schwierigkeiten ggf. auch Unterstützung zu holen, z.B. in der Zentralen Studienberatung und bei den jeweils unter den Punkten genannten Stellen.

Rhythmus und Routinen

Rhythmus und Routinen

Gewöhnen Sie sich direkt zu Semesterbeginn einen guten Alltagsrhythmus an. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – nutzen Sie das für sich aus.

Strukturieren Sie Ihre Tage gut durch. Stehen Sie morgens immer etwa zur selben Zeit auf und gehen Sie abends möglichst zu einer festen Zeit ins Bett. Sorgen Sie auch körperlich gut für sich, z.B. durch regelmäßiges und ausgewogenes Essen und ausreichend Bewegung.

Nehmen Sie regelmäßig an den Lehrveranstaltungen teil. Nutzen Sie freie (halbe) Tage oder Freistunden zur Vor- und Nachbereitung und zum Lernen. Verabreden Sie sich auch in Lerngruppen und nutzen Sie unsere Angebote des Lernzentrums. Beachten Sie im Lauf des Tages Ihren individuellen Leistungsrhythmus – zu welchen Zeiten sind Sie besonders aufnahmefähig? Nutzen Sie diese Zeiten zum Lernen.

In den Tiefphasen des Tages können Sie Alltagstätigkeiten wie z.B. Haushalt erledigen. Nehmen Sie sich am Wochenende (mindestens) einen Tag frei. Gehen Sie regelmäßig Ihren Hobbies nach und unternehmen Sie Dinge, die Ihnen Spaß machen und bei denen Sie auftanken können.

Lernumgebung

Lernumgebung

Gestalten Sie die Lernumgebung für Sie so angenehm wie möglich. Sie sollten sich an Ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen und sich gut konzentrieren können.

Für viele Studierende ist es hilfreich, nicht zu Hause, sondern am Campus zu lernen. Dies kann dabei helfen, Arbeitszeit und Freizeit deutlich voneinander zu trennen. So können Sie eine professionelle Lernhaltung entwickeln und das Studium ähnlich wie eine Arbeit ansehen, der Sie 8 bis 10 Stunden am Tag nachgehen. Auch erleichtert ein Ortswechsel nach dem Lernen das Abschalten und Entspannen am Feierabend.

Die Bibliothek oder auch die Gruppentische in den Gebäuden sowie der Raum des Lernzentrums sind zum Lernen gut geeignet, da Sie hier meist weniger abgelenkt sind als zu Hause und Sie sich auch leichter mit anderen Studierenden treffen und austauschen können. Das ist oft sehr motivierend und erleichtert das Dranbleiben und Durchhalten. Im Lernzentrum stehen Ihnen außerdem Ansprechpartner zur Seite, die Sie fachlich unterstützen. Dort erhalten Sie kostenlose Nachhilfe und individuelle fachliche Unterstützung durch Tutoren.

Falls Sie nicht die Möglichkeit haben, außer Haus Ihren Lernort einzurichten (so wie in der aktuellen CORONA-Ausnahmesituation, oder aber aufgrund persönlicher Gründe wie z.B. weiter Fahrtzeiten), versuchen Sie die Anregungen so gut wie möglich auf zu Hause zu übertragen. Arbeiten Sie möglichst nicht auf dem Sofa, am Esstisch oder im Bett sondern am Schreibtisch. Richten Sie sich den Arbeitsplatzt angenehm ein - wo ist ein guter Platz für Ihren Schreibtisch? Trennen Sie Arbeitszeit und Freizeit und verlassen Sie den Arbeitsplatz zu Feierabend und für Ihre Pausen. Tauschen Sie sich mit Kommilitonen und ggf. Tutoren des Lernzentrums digital aus, bleiben Sie in Kontakt und sprechen Sie miteinander über den Stoff und über Schwierigkeiten.

Wochen-Stundenplan

Wochen-Stundenplan

Eine gute Tages-Struktur sowie ein Wochenplan helfen bei der Zeiteinteilung und der Organisation des selbstständigen Lernens. So kann dem ständigen Aufschieben von ungeliebten Tätigkeiten (Prokrastination oder „Aufschieberitis“) vorgebeugt werden und eine gut organisierte Prüfungsvorbereitung wird ermöglicht.

Für Viele ist es hilfreich, die Wochenplanung in einer Art Stundenplan zu verschriftlichen. Benutzen Sie als Basis Ihren Vorlesungsplan. Definieren Sie feste Zeitfenster, die Sie für Ihre Vor- und Nachbereitung und fürs regelmäßige Lernen reservieren. Die tägliche Arbeitszeit sollte i.d.R. 8 bis 10 Stunden nicht überschreiten. Planen Sie auch Freizeittätigkeiten und Pausen mit ein. Für Unvorhergesehenes sollte ein Puffer eingeplant werden.

Für die konkrete Verteilung des Lernstoffs siehe auch Punkt „Arbeitsplan“.

Arbeitsplan

Arbeitsplan

Setzen Sie sich für jedes Semester realistische Ziele, die Sie auch tatsächlich erreichen können.

Beginnen Sie mit einer Grobplanung: Welchen Stoff müssen Sie bis wann bearbeitet haben?

Um dies zu beantworten, brauchen Sie zunächst einen Überblick über die Zeit, die Ihnen bis zur Deadline (z.B. Projektabgabe oder Klausurtermin) zur Verfügung steht. Rechnen Sie konservativ, d.h. ziehen Sie Tage für Erholung und Unvorhergesehenes wie Krankheit ab. Dabei kann dann zum Beispiel raus kommen, dass Ihnen 20 Arbeitstage zur Verfügung stehen.

Anschließend brauchen Sie einen Überblick über den Lernstoff. Welchen Stoff müssen Sie sich aneignen? Sind Ihr Unterlagen komplett? Haben Sie die nötigen Aufschriebe, Skripte, Bücher, Übungsaufgaben griffbereit? Schätzen Sie jeweils ab, wie lange Sie für die einzelnen Fächer/ Aufgaben/ Themen /Kapitel benötigen. Verschriftlichen Sie Ihre Überlegungen.

Verteilen Sie nun das Arbeitspensum auf die zur Verfügung stehende Arbeitszeit. Falls die zur Verfügung stehende Zeit nicht ausreichend ist, müssen Sie Ihr Arbeitspensum kürzen, also z.B. weniger wichtige Themen (vorerst) streichen. Dabei hilft eine Priorisierung der zu erledigenden Aufgaben. Gibt es eine Klausur, die Sie bestehen müssen? Dann hat dieses Fach Vorrang.

In der Feinplanung übertragen Sie dann Ihr Wochenpensum auf die Zeitfenster, die Sie als Arbeitszeit definiert haben (siehe auch Punkt "Wochen-Stundenplan"). Definieren Sie dabei klare Ziele für den Tag bzw. die Arbeitseinheit.

Soweit die Theorie… In der Praxis kann das aber alles ganz schön schwierig sein. Daher bieten wir für Studierende der Hochschule Offenburg kostenlos Coaching zu Zeitmanagement, Lernorganisation, Prüfungsangst und Aufschieberitis an. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Evelyn Großhans, evelyn.großhans@hs-offenburg.de

Lernstrategien

Lernstrategien

Beim Lernen sollten Sie sich aktiv mit dem Stoff auseinandersetzen. Das reine Lesen von Skripten oder das Nachvollziehen von Musterlösungen ist dafür oft zu passiv. Es besteht die Gefahr in Gedanken abzuschweifen und sich zu langweilen. Evtl. haben Sie auch (fälschlicherweise) das Gefühl, dass Sie dies ja bereits alles wissen und können. Das führt zu Motivationsproblemen.

Aktive Lernmethoden eignen sich besser, um das Gehirn herauszufordern, und sie machen in der Regel auch mehr Spaß: Schreiben Sie eigene Zusammenfassungen, erstellen Sie Skizzen oder MindMaps, Rechnen Sie Übungsaufgaben oder Altklausuren. Versuchen Sie die Inhalte und Zusammenhänge wirklich zu verstehen. Üben Sie anhand verschiedener Aufgabentypen. Nehmen Sie sich ein leeres Blatt und schreiben Sie dort auf, was Sie über das Thema gelernt haben.

Fordern Sie sich selbst oder Sie sich gegenseitig heraus, simulieren Sie Prüfungen, fragen Sie sich selbst oder gegenseitig ab. Wichtig ist, dass Sie sich den Stoff nicht nur aneignen, sondern Sie auch die Wiedergabe üben. Überlegen Sie, was in der Prüfungssituation von Ihnen verlangt wird und üben Sie genau diese Situation (also z.B. für ein Referat halten Sie Probevorträge, für eine Mathe-Klausur rechnen Sie Aufgaben etc.) Sprechen Sie über Ihre Erkenntnisse und über Verständnisprobleme, z.B. mit Kommilitonen oder mit Tutoren im Lernzentrum.

Um Erlerntes zu festigen ist Wiederholung sehr wichtig – dazu eignen sich z.B. Karteikarten. Sie können auch in einem späteren Schritt eine Zusammenfassung Ihrer Zusammenfassung schreiben – schaffen Sie es, die wichtigsten Inhalte auf nur einer DIN-A4-Seite festzuhalten?

Antriebslosigkeit und Motivationsprobleme

Antriebslosigkeit und Motivationsprobleme

Jeder und jede von uns kennt vermutlich Tage, an denen wir uns einfach zu nichts aufraffen können. Wir fühlen uns müde und lustlos und finden keine Motivation die anstehenden Aufgaben anzupacken. Was hilft bei Motivationsproblemen und Antriebslosigkeit?

Wenn keine ernsthafte Erkrankung dahinter steht, was Sie ggf. ärztlich abklären lassen sollten, dann kann es helfen, die Aufgabe zunächst lustlos zu beginnen. Akzeptieren Sie, dass diese Aufgabe gerade ansteht und Sie diese angehen müssen. Machen Sie sich bewusst, dass das Motivationsproblem von heute schnell zum (Prüfungs-)Stress von morgen werden kann. Alles, was Sie in Ruhe und rechtzeitig erledigen erspart Ihnen Stress und Angst kurz vor der Deadline.

Versuchen Sie, das Motivationsproblem zu ignorieren und die Aufgabe trotz allem zu beginnen. Die oben beschriebenen Punkte wie das Etablieren von Routinen und das Erstellen eines realistischen Wochen- und Arbeitsplans können dabei helfen.

Es kann auch hilfreich sein, Verwandten oder Freunden zu erzählen, was Sie heute erledigen wollen – das erhöht die Verbindlichkeit und den „Druck“, dass Sie Ihr Wort einhalten. Ggf. können Sie auch mit Kommilitonen oder Ihrer Lerngruppe Lernziele für die Woche vereinbaren – auch das kann (im positiven Sinn) den Druck und somit die Motivation steigern.

Indem Sie ihre Aufgaben angehen, können Sie Erfolgserlebnisse machen. Sie erleben, dass Sie Schritt für Schritt vorankommen – das wirkt oft ebenfalls sehr motivierend.

Zusätzlich können Sie sich selbst kleine Belohnungen in Aussicht stellen. Überlegen Sie, was Sie sich nach der erledigten Aufgabe gönnen wollen – auch kleine Belohnungen wie ein heißes Bad, ein Stück Schokolade, das Fußballtraining oder ein Telefonat mit einem Freund können uns helfen uns selbst zu motivieren.

Neigen Sie zu Selbstmitleid und negativen Gedanken? Dann kann Ihnen evtl. auch ein Perspektivwechsel helfen. Was ist gut an Ihrer aktuellen Situation? Wofür sind Sie dankbar? Schreiben Sie die Antworten auf diese Fragen auf, um dem Positiven wieder mehr Raum zu geben.

 

Freizeitgestaltung

Freizeitgestaltung

Die Freizeit sollte wirklich frei sein und Sie sollten diese möglichst ohne schlechtes Gewissen genießen können. Daher sollte diese Zeit strikt von den Lernzeiten getrennt werden.

Gestalten Sie Ihre Freizeit möglichst aktiv und bewusst. Überlegen Sie, bei welchen Aktivitäten Sie auftanken. Was macht Ihnen Spaß? Was ist Ihnen wichtig? Wobei können Sie abschalten und entspannen?

Vernachlässigen Sie nicht Ihre Hobbies und Ihre Kontakte – sich für eine gewisse, kurze Zeit mal ausschließlich aufs Studium zu konzentrieren kann gut und sinnvoll sein, langfristig ist das aber kaum durchzuhalten und wenig erstrebenswert.

 

Entspannung

Entspannung

Ein Studium kann ganz schön stressig sein. Umso wichtiger ist es, dass Sie es schaffen abzuschalten und aufzutanken.

Es gibt eine ganze Reihe an Entspannungsverfahren, wie z.B. die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, das Autogene Training nach Schultz oder die Achtsamkeitspraxis (z.B. „Mindfulness Based Stress Reduction“ nach Kabat-Zinn). Diese Verfahren lassen sich in Kursen erlernen und einüben, ihre Wirksamkeit konnte in wissenschaftlichen Studien belegt werden. Falls Sie nicht die Zeit finden, einen Kurs zu besuchen, können Sie ggf. auch selbstständig üben – Sie finden im Internet eine Reihe an angeleiteten Entspannungsübungen (z.B. von den Krankenkassen).

Einen sofortigen Entspannungseffekt können Sie erzielen, wenn Sie sich ganz bewusst auf Ihren Atem konzentrieren. Spüren Sie das Heben und Senken der Bauchdecke. Verlangsamen und vertiefen Sie Ihre Atemzüge. Betonen Sie das Ausatmen und halten Sie nach dem nächsten Einatmen kurz inne. Das bewusste Atmen können Sie jederzeit praktizieren, auch vor einer Prüfung oder vor dem Einschlafen.

Für viele Menschen ist auch Bewegung und Sport eine gute Möglichkeit um Stress abzubauen, insbesondere Ausdauersport wie Joggen oder Schwimmen.

Falls Sie sich dauerhaft angespannt und gestresst fühlen, kann auch ein Gespräch mit einem Psychologen hilfreich sein. Bitte nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu der psychotherapeutischen Beratungsstelle des Studierendenwerks auf unter konrad.braun@gmx.de. Die ersten Gespräche sind für Studierende kostenlos. Selbstverständlich gilt absolute Vertraulichkeit.

 

Zweifel am Studium

Zweifel am Studium

Viele Studierende haben zumindest zeitweise Zweifel daran, ob sie das richtige Studienfach für sich gewählt haben und ob sie einen Weg eingeschlagen haben, der zu Ihnen passt. Das ist normal und muss Sie nicht beunruhigen – evtl. gehen die Zweifel vorüber und Sie können diese einfach akzeptieren.

Vielleicht gehen die Zweifel aber auch nicht weg und werden immer größer. Dann bleibt Ihnen vermutlich nichts anderes übrig, als sich damit auseinanderzusetzen. Da dieses Thema sehr komplex ist, können hier keine pauschalen Antworten gegeben werden.

Ein Studienabbruch oder Studiengangwechsel sollte aber immer gut überlegt sein und nicht aus einer Laune heraus vollzogen werden. Zunächst können Sie versuchen, Ihre Situation zu analysieren. Was genau ist das Problem? Versuchen Sie dann, aktiv etwas zu unternehmen, um das Problem zu lösen. Oft gibt es für Schwierigkeiten Lösungen und Unterstützungsmöglichkeiten.

Wenn Sie Zweifel am Studium haben, aber die Situation noch nicht ganz greifen können, kann das online-Tool SRT für Sie hilfreich sein. Das SRT ist ein Instrument zur Selbstreflexion für Studienzweifler*innen. Den Link zum SRT finden Sie auf unserer Homepage unter Service, Infos A-Z (öffentlich), prevdrop.

Wir möchten Sie auch dazu ermutigen, über Ihre Zweifel und Schwierigkeiten zu sprechen. Gerne steht Ihnen die Zentrale Studienberatung der Hochschule als Ansprechpartner zur Verfügung.

Finanzen

Finanzen

Für viele Studierende stellt die Frage nach der Studienfinanzierung eine wichtige Frage und hin und wieder auch eine potentielle Belastung dar. Natürlich fällt es deutlich leichter, sich aufs Studium zu konzentrieren, wenn man sich um die Bezahlung von Miete und Lebensmitteln keine allzu großen Sorgen machen muss. Das ist absolut verständlich. Daher möchten wir hier einige Möglichkeiten für die Finanzierung eines Studiums aufzählen – gerade für den Fall, dass Ihre Familie Sie finanziell nicht oder nur wenig unterstützen kann.

Zunächst sei auf das BaföG hingewiesen, welches jungen Menschen Geld während der Ausbildungszeit zur Verfügung stellt. Ob man Anspruch auf BaföG hat hängt von der persönlicher Einkommenssituation sowie vom Einkommen der Eltern und ggf. des Ehepartners ab. Zuständig für Fragen und Antragsstellung ist das Studierendenwerk (www.swfr.de). Das Studierendenwerk kann Sie auch zum Thema Studienkredit beraten. Falls Sie während des Studiums in eine finanzielle Notlage geraten, wenden Sie sich bitte ebenfalls an die Ansprechpartner des Studierendenwerks.

Viele Studierende arbeiten neben dem Studium. Dies kann von einfachen Aushilfsjobs bis hin zu Werksstudententätigkeiten reichen, bei denen Sie Ihre fachlichen Kenntnisse bereits anwenden und um praktische Einblicke erweitern können. Sie sollten möglichst nur in dem Umfang neben dem Studium arbeiten, wie es Ihre ganz persönlichen Zeitressourcen hergeben. Während manche Studierende sehr viel Zeit zum Nachbereiten und Lernen benötigen, sind andere Studierende schneller mit dem Lernstoff durch – je nachdem steht natürlich unterschiedlich viel Zeit für einen Nebenjob zur Verfügung. Versuchen Sie, ein für Sie persönlich gutes Maß nicht zu überschreiten, da dies ansonsten Ihren Studienerfolg gefährden könnte. Die maximale Stundenzahl, die Sie neben dem regulären (Vollzeit-)Studium arbeiten dürfen, beträgt 20 Stunden pro Woche, dies entspricht einer Teilzeittätigkeit von 50%.

Eine weitere Möglichkeit der Studienfinanzierung stellen Stipendien dar. Gerade wenn Sie sehr gute Leistungen erbringen und/oder sich gesellschaftlich engagieren, können Sie gute Chancen haben, durch ein Stipendium gefördert zu werden. Informationen und Beratung zu den unterschiedlichen Stipendien sowie zur Bewerbung erhalten Sie  von Frau  Obermann, jacqueline.obermann@hs-offenburg.de.